Drucken|Newsletter|Abobestellung|Impressum|Werbung

News - Jagdstatistik Kanton Aargau

Neuer Höchstwert bei den Wildschweinabschüssen

Mit dem Abschluss des Jagdjahres hat die Sektion Jagd und Fischerei des aargauischen Departements Bau, Verkehr und Umwelt Bilanz gezogen. Die Jägerinnen und Jäger haben gute Arbeit geleistet. Bei der Wildschweinbejagung gibt es einen neuen Rekordwert zu verzeichnen.

31.08.09 | Die Abschusszahl bei den Wildschweinen im Jagdjahr 2008 / 2009 bestätigt, was sich bereits in der Zählperiode zuvor abzeichnete: Der Wildschweinbestand ist weiter angestiegen. Mit 1548 erlegten Sauen überflügelte die Jahresstrecke den bisherigen Rekordwert aus dem Jagdjahr 2003 / 2004 um rund 20 Prozent. 


Günstige Witterungsverhältnisse und ein gutes Nahrungsangebot dürften Gründe für das anhaltende Bestandswachstum sein. Der jagdliche Eingriff im Jagdjahr 2007 / 2008 mit rund 1200 erlegten Sauen genügte offenbar nicht, um das Bestandswachstum zu bremsen. Dazu René Urs Altermatt, Leiter der Sektion Jagd und Fischerei: "Da mehr männliche als weibliche Wildschweine erlegt wurden, verfehlte der relativ hohe Abschuss des Vorjahres die erhoffte Wirkung, und der Bestand stieg weiter an. Jetzt erwarten wir aber eine Trendumkehr, weil in der Berichtsperiode erstmals wieder deutlich mehr weibliche als männliche Wildschweine geschossen wurden. Das vermag das Bestandswachstum wohl vorübergehend etwas abzubremsen." Die Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen dürften so oder so bis Ende 2009 den bisherigen Höchstwert von 610'000 Franken egalisieren oder übertreffen, kamen doch bis Ende Juni bereits über 400'000 Franken zur Auszahlung.


René Altermatt ist trotzdem zuversichtlich: "Wir dürfen feststellen, dass die regionalen Arbeitskreise im Rahmen des laufenden Projekts zur Verbesserung der Verhütungsmassnahmen in besonders betroffenen Regionen den Herausforderungen des Wildschweinmanagements zunehmend effizienter begegnen. Nur so haben wir eine Chance, den schlauen Rottentieren einen Schritt voraus zu sein und die Schadensumme gesamtkantonal zu stabilisieren beziehungsweise zu reduzieren." Eine erste Auswertung der bisherigen Erfolgskontrolle im Rahmen des Projekts ist Ende 2009 zu erwarten.

Jetzt bookmarken:facebook.comTwitterdigg.comgoogle.comMister WongTechnorati



Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.
 

KOMMENTAR SCHREIBEN


Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen.


Name  
E-Mail  
Verbleibende Zeichen:

News für Jäger

  07.09.2010: Weniger Rothirsche, Rehe und Gämsen erlegt

  06.09.2010: Biodiversität: Fortschritte reichen noch nicht aus

  06.09.2010: Zürcher Jäger erfolgreich an der «Beef.ch»

  11.08.2010: Männlicher Wolf auf der Alpe Scex erlegt

  09.08.2010: SRG-Ombudsmann rüffelt Andreas Moser

  05.08.2010: Abschussbewilligung für einen Wolf

 

JAGD&NATUR

Ausgabe 09/2010

 

 

  Inhalt

 

  Abo bestellen

 

  Heft kaufen

 

  Werbung

 

  Archiv

 

 

 
 

Umfrage

Beteiligen Sie sich aktiv an der Rehkitzrettng

Ja - mindestens 20 Stunden
Ja - ein oder zweimal pro Saison
Nur wenn es sein muss
Nein - das machen die Jungjäger


 
 WERBUNG
 
© Jagd & Natur 2008 Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
 
 
JAGD&NATUR |ASER-FEUER |SERVICE |BEHÖRDEN & VERBÄNDE |HEGERING |Weitersagen |Kormoran |NEWS |JAGD & UMWELT |BIOLOGIE UND JAGDTECHNIK |KULTUR & KOMFORT |FISCH UND FANG |RSS |Aktuelle Ausgabe |SUCHE |Newsletter |Impressum |Werbung |JÄGERFORUM |BLOG |LESERBRIEFE |QUIZ |UMFRAGE |KLEINMARKT |AGENDA |WETTER |FACHHANDEL |HUNDE |TV TIPP |LINKS FÜR JÄGER |ARCHIV |Abobestellung |Heft kaufen |Minibanner |Hotels |NACHRICHTEN |JAGD SCHWEIZ |REVIERJAGD |PATENTJAGD |BUND & KANTONE
ANZEIGE