28.07.10 | Organisiert hatte diese rundum gelungene Veranstaltung wiederum Noldi Tiri und seine wie immer hoch motivierten Helfer der Sektion Traversina. Nach Ansprachen von Regierungsrat Stefan Engler, Amtsvorsteher Dr. Georg Brosi und Zentralpräsident Beat Angerer, welcher die Jungjägerinnen zum Beitritt in den BKPJV ermunterte und herzlich willkommen hiess, war der ersehnte Augenblick gekommen.
Durch die neue Präsentation aller Jungjäger der betreffenden Region auf der Grossleinwand ging das ganze Prozedere zügiger vonstatten wie in den vergangenen Jahren. Zwar liess wie üblich die Disziplin während den Ansprachen zu wünschen übrig und das Outfit von manchem zukünftigem Nimrod entsprach nicht gerade demjenigen eines Jagd- und Naturmenschen. Sicher sind die Zeiten der «Jägergwändli» und Uniformen vorbei, doch sollte man einen Jäger eigentlich schon noch von einem Break-Dancer in Down-Town Chur und Zürich unterscheiden können.
Da könnte sicher während der Ausbildung auch mal ein lenkendes Votum nicht schaden. Wir müssen ein modernes, aber auch klares Corporate Identity (CI) für uns Jäger genauso entwickeln, wie das die Sportclubs und andere Institutionen auch tun. Man soll sich auch mit seinem Äusseren irgendwie als Jäger resp. Naturmensch der Öffentlichkeit zeigen. Dazu brauchts kein «Jägerhäs» mehr. Es reichen auch gute Outdoor-Klamotten.
Das so nebenbei die Gedanken des Redaktors, der beileibe kein Verfechter des «German-Lodengreen» ist. Nach dem obligaten Gruppenfoto sorgte der Apéro für gute Stimmung und natürlich Vorfreude auf die kommende erste Jagd.
Peter Vonow (Text und Bilder)
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