11.12.09 | Der Vorgang ist seit über einem Monat Gegenstand hitziger Stammtischgespräche in der Winterthurer Gegend. In der Altschmatt bei Wiesendangen, wenige Kilometer von der Stadtgrenze entfernt, war die Jagdgesellschaft Wiesendangen auf der Gesellschaftsjagd. Um 14 Uhr meldete einer der Jagdgäste, er habe auf 20 Meter einen Luchs gesehen. Noch bevor die Kameraden diese Mitteilung verdaut hatten, stellte sich ein anderer Jäger ein und bestätigte unabhängig vom ersten die Sichtmeldung. Unmittelbar nachher begannen die zwei Terriers eines Jagdgastes zu jagen. Obwohl es in der fraglichen Gegend keine Fuchs- oder Dachsbauten gibt, kehrten diese beiden Vierbeiner nach relativ kurzer Zeit mit schweren Verletzungen an Gesicht und Hals zu den Jägern zurück. Offenkundig waren die Hunde nicht in einen Bau eingeschlieft; man hätte sonst Schmutzspuren bemerkt. Die Terriers wurden zu einem Tierarzt gebracht und genäht. Der sofort herbeigerufene Erhebungsbeamte der Fischerei- und Jagdverwaltung Zürich rapportierte den Vorfall. Später lehnte die FJV auf Anfrage die Übernahme der Tierarztkosten (Schaden durch eine geschützte Tierart) ab, wie der Wiesendanger Jagdleiter gegenüber JAGD & NATUR bestätigte.
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