06.01.12 | In der für Jagdangelegenheiten ausschlaggebenden Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) gibt es ein klares Übergewicht für die Schutzorganisationen und deren politischen Unterstützer. Präsident ist mit Eric Nussbaumer (SP BL) ein militanter AKW-Gegner und Ausstiegsbefürworter. Unter den Mitgliedern fallen mehrere prominente Gestalten aus der Schützer-Szene auf, darunter Pro Natura-Präsidentin Silva Semadeni (SP GR) sowie die Grünen Adèle Thorens Goumaz (VD) und Bastien Girod (ZH). Nicht zu vergessen der grünliberale Vordenker Martin Bäumle (ZH).
Unter den in der Kommission vertretenen SP-Politikern bemerkt man Schwergewichte wie Jacqueline Badran (ZH), Beat Jans (BS) und Ursula Wyss (BE), während die bürgerliche Seite mit Persönlichkeiten wie Adrian Amstutz (SVP BE), Toni Brunner (SVP SG), Hans Grunder (BDP BE), Filippo Leutenegger (FDP ZH) und Christian Wasserfallen (FDP BE) vertreten ist. Aus dieser Zusammensetzung der Kommission wird klar, dass vor allem die Absicherung des beschlossenen Atom-Ausstiegs für die Besetzung der Positionen ausschlaggebend gewesen ist. Die Anliegen von Natur, Wild und Jagd scheinen eine bedeutend geringfügigere Rolle gespielt zu haben.
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