19.01.12 |
Ein Gatterhirsch mit kapitalem Geweih war nach Bulgarien verkauft und dort einem angeblich ahnungslosen deutschen Trophäenjäger vor den Lauf getrieben worden. W&H scheute sich auch nicht, über die dubiosen Hintermänner dieses Geschäfts zu berichten. Einer von ihnen, der bulgarische Revierinhaber, verklagte das Magazin auf Schmerzensgeld und Schadenersatz. Die empfindsame Seele machte «psychische Leiden und Schäden» geltend.
Den Richtern müssen die Tränen gekommen sein... Im Ernst: Die Klage wurde abgewiesen. Das Gericht stellte fest, dass «Wild & Hund» korrekt berichtet hatte. In der Folge hat der CIC (dem der Erleger angehörte) den vermeintlichen Weltrekord annulliert. Als Folge der Affäre wurden in Österreich die Transportvorschriften für Gatterhirsche verschärft. Ausserdem ächtete die Weltorganisation der Jäger einmal mehr gen- und zuchtmanipulierte Trophäen
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