28.07.10 | Anschliessend begrüsste der Präsident der Jägerprüfungskommission, Dr. jur. Peter Hilfiker, die zahlreich erschienenen Gäste, Jäger und Absolventinnen und Absolventen mit ihren Angehörigen. In seiner kurzen Ansprache wies er darauf hin, wie wichtig der Jägernachwuchs mit grossem Fachwissen ist. Ferner betonte Hilfiker, dass die Absolventinnen und Absolventen nun auch Vertreter der Jagd und Jäger sind, und damit einen wichtigen Auftrag und die Aufgabe haben, den Sinn und Zweck der Jagd und die Aufgaben der Jäger der nichtjagenden Bevölkerung klar zu machen, was nicht immer einfach ist.
Zu dieser gelungenen Feier erschienen Grossratspräsidentin Patricia Schreiber-Rebmann, Regierungsrat Peter C. Beyeler, Jagd- und Fischereiverwalter Dr. René Altermatt, Kantonsoberförster Heinz Kasper, vom SFJ, Dr. Dominik Thiel, der Präsident der Kantonalen Jagdexpertenkommission Walter Gassler, alle Mitglieder der Jägerprüfungskommission, Alfred Bühler, Christoph Fischer, René Schärli und Adrian Schlatter, vom AJV Vorstand waren anwesend der Präsident Erhard Huwyler sowie Jost Lehner, Otto Merki, Thomas Hüssy und Peter A. Widmer. Der VAJ war durch ihren Präsidenten Max Schmid vertreten, die Leiter der Jägerschulen Robert Bertschinger, Jägerschule Bertschinger, Raphael Schmid von der Schweizer Wildtierwarte, Rolf Suter von der Jägerschule Weierbach in Gränichen sowie Ulrich Gatschet, Präsident der Jagdschützen Suhr und Ausschussmitglied.
Dr. Peter Hilfiker übergab nach seiner kurzen Ansprache das Wort an Herrn Ulrich Gatschet, Präsident der Jagdschützen Suhr zu seinem Kurzreferat zum Thema «Der erste Schuss zählt», dem alle Anwesenden grosse Aufmerksamkeit schenkten. Zuerst gratulierte er den Kandidatinnen und Kandidaten für den Durchhaltewillen und den hohen Wissensstand, den sie sich während der Vorbereitungszeit angeeignet haben und zollte ihnen Respekt.
Einige Sätze aus dieser bedenkenswerten Ansprache seien hier zitiert: «Jagen heisst auch Verantwortung übernehmen. Vor allem Üben auf die schmerzunempfindliche Scheibe und nicht auf die Kreatur in freier Wildbahn, das heisst verantwortungsvolles Handeln. In der freien Wildbahn gibt es keinen Raum für Experimente, da muss alles zusammenpassen. Grund genug, mit der Waffe vertraut zu sein, um sie in allen Situationen sicher einzusetzen. Auf Grund meiner vorherigen Ausführungen sind wir deshalb bei den Jagdschützen Suhr dazu übergegangen, an unseren Schiesswettbewerben keine Probeschüsse mehr zuzulassen. Denn Probeschüsse habe ich im Revier ja auch nicht.»
Nach diesen Worten übergab Regierungsrat Peter C. Beyeler den 26 Absolventinnen und Absolventen, darunter vier Frauen, jedem einzeln den wohlverdienten Fähigkeitsausweis und gratulierte ihnen. Zuvor hielt Peter C. Beyeler noch eine kurze Rede, die einige Passagen enthielt, die eher zum Schmunzeln Anlass gaben. Er bemerkte unter anderem, dass er in seinem Amt, er ist der oberste Jäger im Kanton Aargau, sehr wenig bis fast nichts wegen Jagd und Jäger zu tun hat, was ja eher zugunsten der Aargauer Jagd und Jäger spricht.
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