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Jagd & Umwelt - Editorial

Willkommen in Bern und gaat’s na z Züri?

25.01.10 | Es ist wieder ein «gerades» Jahr, also treffen wir uns gegen Ende der Ranzzeit der Füchse in Bern. Hier hat die Ausstellung  «Fischen Jagen Schiessen» nach langer Aufbauarbeit eine Form gefunden, die jedes Mal mehr Publikum anzieht - natürlich Freundinnen und Freunde der Jagd, aber auch Petri-Jünger in grosser Zahl, Schiesssport-Begeisterte und Anhänger des ländlichen Lebensstil, die gesegnet sind mit gesunder Neugier und dem Willen, den  Lebensgenuss zu steigern.


Dazu bietet sich in den BEA-Hallen beim Berner Wankdorf ausreichend Gelegenheit. JAGD&NATUR leistet selbstverständlich gerne einen Beitrag an das Gelingen des Projekts - einerseits als Medienpartner der Ausstellungsorganisation, anderseits als Aussteller selbst. Besuchen Sie uns am Stand im Untergeschoss, sozusagen am «Zwangswechsel» beim Eingang zur Halle mit der grossen Naturlandschaft!


Wir haben unseren Stand vergrössert und stellen dort nicht nur den Verlagsleiter und den Chefredaktor aus, die sich auf die Begegnung mit Leserinnen und Lesern, mit alten und neuen Freunden freuen. Dieses Jahr zeigen wir, was wir testen, auch dreidimensional, und zwar in Zusammenarbeit mit der traditionell jagdfreundlichen Weltmarke TOYOTA. Gemeinsam präsentieren wir Ihnen das Schweizer Jagdmodell des Welterfolgs TOYOTA Hilux - eines Pickups, der keine Wünsche offen lässt ausser denjenigen, ihn zu besitzen.


Aber wir halten noch mehr  Überraschungen für Sie bereit:

  • Testen Sie Ihre Treffsicherheit im Schiesskino der BLASER Academy!

  • Begegnen Sie Bruno Achermann, dem besten Flintenschiesslehrer der Schweiz!

  • Nehmen Sie am Gratiswettbewerb teil, den wir gemeinsam mit TOYOTA veranstalten! Der Hauptgewinner erhält einen TOYOTA Hilux-Pickup für ein ganzes Jahr zur Gratisbenützung (Steuer und Versicherung bezahlt). 25 weitere Gewinner nehmen an einem exklusiven 4x4-Event mit Testfahrten auf dem berühmten Gebirgsgelände von Seelisberg (UR) teil.


*


An der Ausstellung von Bern bemühen sich die Naturnutzer - vor allem Jäger und Fischer - die Eintrittsschranken in ihre Welten zu senken und damit neue Freunde zu gewinnen. Jäger und Fischer beweisen, dass sie es ernst meinen mit ihrer Verantwortung für Umwelt, Sicherheit, Tierschutz und was der wichtigen Dinge mehr sind. Wie passt es zu dieser Offensive des guten Willens, wenn das «Preussen der Schweiz», der Kanton Zürich, künstliche Schranken zwischen Zürcher Jägern und ihren Kameraden aus anderen Kantonen aufrichtet? 


Wenn die Verwaltung nicht schleunigst ein Einsehen zeigt, wird es nämlich tatsächlich so sein, dass man in Zukunft nur noch Jagdgäste in ein Zürcher Revier einladen darf, die das Bedingungsschiessen absolviert haben, und zwar die Zürcher Version (Näheres siehe Seite 15). Man muss sich das einmal praktisch vorstellen: Ein Patentjäger aus Graubünden müsste also irgendwann im Frühling eigens nach Embrach reisen, um ein paar Schüsse abzugeben, damit er im Herbst auf einer Gemeinschaftsjagd dabei sein darf. Und das zu einer Zeit, da fortschrittliche Kantone wie Baselland und Solothurn kurzerhand die Tagesjagdpässe für Inhaber gleichwertiger, aber auswärtiger Jagdscheine abschaffen. 


Freundschaftliche Frage in die Zürcher Amtsstuben: Gaat’s eu eigentlich na? Auf die Antwort bin ich gespannt.


Mit Weidmannsheil und sehr herzlich (und auf Wiedersehen in Bern!)


Ihr Karl Lüönd




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