21.06.12 | Die Anfrage der Verantwortlichen der Luzerner Kantonalbank (Regionalsitz Horw/Kriens) wurde vom Jagdrevier Kriens-Grüebli ohne Zögern positiv beantwortet. Die einmalige Chance, das Handwerk der Jagd mit allen ihren Facetten und Herausforderungen zu präsentieren, wollte man sich nicht entgehen lassen. Am 11. Mai, einem späten Freitagnachmittag, wurden die Gäste musikalisch begrüsst, natürlich durch eine Jagdhornbläsergruppe. José Gabriel, der Obmann, hiess die Kunden und Verantwortlichen der Luzerner Kantonalbank herzlich willkommen.
Auf dem Fussmarsch von der Krienseregg zum Berggasthaus Dorschnei besuchte man mehrere Posten, an denen fünf jagdliche Themen durch die Mitglieder der Jagdgesellschaft praxisnah vorgestellt wurden. An den verschiedenen Postenstellen konnten sich die Besucherinnen und Besucher über die Jagd im Kanton Luzern, Jagdlehrgang und Jagdprüfung, über den Jagdbetrieb im Revier Kriens-Grüebli, über Wildarten, jagdbare und geschützte Tiere und Waffen/Optik/ Munition informieren lassen. Auch die Themen Hundewesen, jagdlicher Einsatz, Nachsuchen und jagdliches Brauchtum wurden den Interessierten nahegebracht.
Bei einem Apéro im Freien wurde mit den Gästen rege diskutiert und Fragen beantwortet. Nach dem musikalischen Auftakt zum Aser erfolgte im Berggasthaus Dorschnei der kulinarische Höhepunkt mit einem feinen Wildmenü.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchwegs positiv, sogar Begeisterung für die Jagd war spürbar. Es war in der Tat ein toller Anlass bei strahlendem Wetter und einer fantastischen Atmosphäre mit dem stolzen Pilatus als prächtige Kulisse im Hintergrund. Der Auftritt der Jagdgesellschaft Kriens-Grüebli überzeugte und war ein ausgezeichneter Beitrag zur Sinnvermittlung des jagdlichen Handwerks. Einmal mehr wurde bestätigt: Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit ist nicht so sehr eine Sache des Geldes, sondern der Fantasie und des persönlichen Einsatzes.
Autorin: Ramona Meyer-Stöckli
KOMMENTAR SCHREIBEN
Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen.