Jagd & Umwelt - Baujagd
Argumente für die Baujagd
JagdSchweiz hat die in J&N vertretene Meinung ernst genommen und tritt den tierschützerischen Angriffen gegen die Baujagd mit eigenen, aus der jagdlichen Praxis geschöpften Argumenten entgegen. Das nachfolgende Papier wurde schon vor zwei Jahren für eine Auseinandersetzung im Kanton Bern entworfen und vom Berner Präsidenten Peter Zenklusen inspiriert.
25.01.10 | - Die Baujagd wird in der ganzen Schweiz (Ausnahme Kt. Genf mit totalem Jagdverbot) praktiziert und ist eine effiziente Methode zur Bejagung des Fuchses. Gerade in den Mittellandkantonen ist die Baujagd sehr verankert. Sie ist nicht unbedeutend. Man geht davon aus, dass schweizweit rund 1/3 aller Füchse über die Baujagd erlegt werden.
- Die Baujagd ist nichts anderes als eine normale Stöberjagd unter dem Boden. Dabei ist der Fuchs immer im Vorteil, weil er den Bau genau kennt und ihm auch alle Möglichkeiten zum Verlassen des Baues bestens bekannt sind.
- Der Hund hat einzig die Aufgabe, den Fuchs zum Verlassen des Baues zu bewegen.
- Es ist sehr wichtig, dass der Fuchsbestand nach Möglichkeit reguliert wird. Hohe Fuchsbestände sind unter dem Aspekt der Erhaltung der Artenvielfalt kontraproduktiv. Müsste ohne Bodenjagd der Fuchsbestand auf ein vernünftiges Mass reguliert werden, ginge das nicht ohne Intensivierung der Jagd über dem Boden. Dies mit der Folge, dass auch weit über die eigentliche Rehjagd hinaus Rehe aufgemacht und gestört würden.
- Der Fuchs muss dort bejagt werden, wo er sich tagsüber meistens aufhält. Das sind, gerade während der Ranzzeit von ca. Mitte Dez. bis Ende Januar, die Bauten. Ab Februar wird in der Regel die Fuchsjagd nur noch wenig ausgeübt. Die Felle sind vielfach «gerieben» und damit wertlos. Es werden also auch keine führenden Fähen in den Bauten bejagt.
- Die Baujagd entspricht einer sehr langen Tradition und die dafür eingesetzten Hunde (Teckel und Terriers) sind für diese Jagdart über lange Zeit gezielt für diese Jagdart gezüchtet worden. Wird die Bodenjagd verboten, so dürfen die Teckel und Terriers auf der Jagd nicht mehr eingesetzt werden und die weitere Existenz der Zucht dieser Rassen ist fraglich.
- Die sog. «Packer» oder überscharfen Hunde werden nicht mehr verwendet. Solche Hunde werden durch die Züchter für die Weiterzucht auch nicht mehr verwendet.
- Mit der heutigen modernen Technik (Ortungsgeräte und Sender am Hund) ist es eine Seltenheit, dass Hunde bei lebendigem Leibe vergraben werden und dort verenden. Es ist ja im Interesse des Jägers, dass er seinen Hund wieder bekommt.
- Der geübte Baujäger kennt die gefährlichen Bauten sehr genau und meidet diese.
- Bevor ein Hund für die Baujagd eingesetzt wird, wird er seriös dazu ausgebildet. Die Rassehundeclubs organisieren permanent Hundeausbildungskurse.
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22.02.2010: Jagdhornbläser Schweiz: Statuten genehmigt
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16.02.2010: Naturerlebnis pur an der Messe «Fischen Jagen Schiessen»
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