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News, Fisch und Fang - Birs im Kanton Bern (CPCB-Problematik)

Kein Fangverbot, aber Aufruf zu Zurückhaltung

Der Kanton Bern verhängt kein Fischereiverbot für den bernischen Teil der Birs. Weil aber auch in diesem Teil des Flusses Fische mit cPCB festgestellt wurden, ruft er dazu auf, beim Fang und Konsum von Bachforellen zurückhaltend zu sein.

12.03.08 | Nur in einer von fünf Proben wurde der Wert von 8 Billionstelgramm cPCB pro Gramm Fleisch überschritten, teilte das bernische Amt für Information am Mittwoch mit. Das ist der im EU-Raum noch tolerierte Höchstwert. Dieser Fisch wies 11,4 Picogramm dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle auf.


Bei den anderen bernischen Birs-Fischen lag der cPCB-Gehalt im Muskelfleisch stark unter den Werten, die im Kanton Jura gemessen worden waren. Wegen der insgesamt deutlich geringeren Belastung als im Kanton Jura hält der Kanton Bern ein Fischereiverbot in der Birs für unverhältnismässig.


Der Kanton Jura erliess Anfang Februar ein Fischereiverbot in der Birs. In zwölf von vierzehn Proben hatten die Fachleute eine Überschreitung des Grenzwerts festgestellt. Die höchste Konzentration lag bei 56,1 Picogramm cPCB.


Auch der Kanton Baselland hat nach der Entdeckung der zu hohen cPCB-Mengen in Fischen der Birs kürzlich Untersuchungen vorgenommen. Die dortigen Fische sind nicht übermässig belastet.


Um abzuklären, ob allenfalls auch in anderen Gewässern des Kantons Bern Fische mit zu viel cPCB verseucht sind, will der Kanton weitere Fischproben nehmen. Der Bund hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich der cPCB-Problematik annehmen soll.


Quelle: sda




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