18.12.09 | Die Berufsfischer fingen in den Schweizer Seen im Jahr 2008 nach Angaben des BAFU 1607 Tonnen Fische. Das ist ein Plus von 229 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Die Steigerung kam vor allem durch einen besseren Felchenertrag (959 Tonnen, plus 158) sowie höheren Eglifängen (298 Tonnen, plus 56) zustande. Neben den Felchen und Barschen machten auch die Rotaugen (185 Tonnen), Hechte (63 Tonnen), Seesaiblinge (15 Tonnen), Zander (15 Tonnen) und Seeforellen (11 Tonnen) namhafte Fanganteile aus. Der Fangertrag 2008 lag fast exakt auf dem Zehnjahresmittel der Vorjahre.
Nur 6 Prozent aus dem Inland
Die Import-Statistik des BAFU bringt es an den Tag: von den insgesamt rund 54 000 Tonnen konsumierten Fischen in der Schweiz stammen rund 1200 Tonnen aus inländischen Fischzuchten, 1607 Tonnen aus dem Berufsfischerfang und 415 Tonnen aus dem Anglerfang. Damit werden nur rund 6 Prozent des gesamten Fischkonsums gedeckt. Bei den verzehrten Süsswasserfischen (ohne Lachs) stammen aber immerhin 27 Prozent aus dem Inland. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung ergibt sich ein jährlicher Fischkonsum von rund 7 Kilogramm pro Person.
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