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		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 10:15:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Biber gestalten Lebensräume und tragen damit zur Förderung der Biodiversität bei</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//biber-gestal-101653.html</link>
			<description>Nach der Wiederansiedlung vor 50 Jahren leben heute rund 1600 Biber in der Schweiz. Der Biber...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">29.07.10 |</span> Der Biber prägte über lange Zeit durch seine Grab- und Stauaktivitäten die Landschaft in Mitteleuropa. Vor rund 200 Jahren wurde er in der Schweiz ausgerottet. Nach seiner Wiederansiedlung vor rund 50 Jahren leben heute in der Schweiz entlang aller grossen Fliessgewässer rund 1600 Biber. Dies hatte eine 2008 durchgeführte, nationale Bestandeserhebung im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU gezeigt. Eine Auswertung dieser Erhebung mit detaillierten Verbreitungskarten des Bibers in den einzelnen Kantonen ist nun erschienen unter dem Titel „Mit dem Biber leben&quot;. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Biber spielt im Zusammenhang mit der Biodiversität eine wichtige Rolle. Dank ihm ist eine Dynamik in den Gewässerraum zurückgekehrt, die lange Zeit gefehlt hatte. Indem er am Ufer gräbt und Bäume bearbeitet, gestaltet er den Lebensraum von Teichen, langsam fliessenden Gewässern und Sümpfen. Davon profitiert eine Vielzahl von Insekten, Amphibien, Fischen und Vögeln. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Umgang mit dem Biber </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wegen der Nutzungsansprüche des Menschen kann es zu Konflikten mit dem Biber kommen. Als Folge von Biberaktivitäten können Felder überschwemmt werden oder Schäden an gewässerbaulichen Infrastrukturen auftreten. Wie solche Schäden vermieden werden können, wird in der neu erschienenen Publikation ebenso erörtert, wie die Frage nach dem zukünftigen Schutz des Bibers und der weiteren Vernetzung und Aufwertung seiner Lebensräume. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch auf die Frage, welchen Lebensraum der Biber braucht, liefert der Bericht eine Antwort: Notwendig ist ein Uferstreifen von der Breite von 10 bis 20 Meter, der extensiv bewirtschaftet wird, und den der Biber nach seinen Bedürfnissen gestalten kann. So können viele Konflikte vermieden werden, und der Biber kann etwas beitragen zur Förderung der Artenvielfalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Medienmitteilung Bundesamt für Umwelt <a href="http://www.umwelt-schweiz.ch/" target="_blank" >http://www.umwelt-schweiz.ch</a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grosse Bedrohung für gigantische Fische</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//grosse-bedro-101652.html</link>
			<description>Die grössten Süsswasserfische der Welt leben im Mekong-Fluss in Südostasien. Sie schwimmen auf eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">28.07.10 |</span> Bis zu 600 Kilo wiegt der Riesen-Stachelrochen. Der bis zu fünf Meter lange Koloss, auf dessen Speiseplan Krustentiere und Fische stehen,&nbsp; ist der schwerste Süsswasserfisch der Welt. In seiner Heimat ist er allerdings nur einer von mehreren Riesenfischen, wie ein neuer Bericht des WWF Mekong zeigt: Vier der sechs grössten und schwersten Süsswasserfische der Welt schwimmen im südostasiatischen Mekong-Fluss – darunter der bis zu drei Meter lange und 350 Kilo schwere Mekong-Riesenwels, der sich von Wasserpflanzen ernährt. Hühner- oder Hundekadaver sind die Leibspeise des Vielfrass-Haiwels, der ebenfalls zu einer beeindruckenden Länge von drei Metern heranwachsen kann.</p>
<p><br />Für die Riesenfische wird es jetzt eng: Geplante Staudämme von Wasserkraftwerken bedrohen ihr Überleben. Dämme blockieren die Wanderrouten der Kolosse zu den Laichgründen und verhindern somit deren Fortpflanzung. </p>
<p><br />WWF fordert Bau-Moratorium </p>
<p><br />Derzeit sind elf neue Staudämme im Hauptstrom des Unteren Mekong geplant – darunter der Sayabouly-Damm in Laos. Sein Bau würde die Ausrottung des Mekong-Riesenwels bedeuten. „Der WWF fordert ein Bau-Moratorium für Staudämme im Unteren Mekong“, sagt Doris Calegari, Leiterin Mekong-Projekte beim WWF Schweiz. „Es muss rasch abgeklärt werden, wie sich die geplanten Staudämme auf das ökologische Gleichgewicht im Mekong und in seinen Zuflüssen auswirken,“ so Calegari. </p>
<p><br />Damit die kurzfristige Stromnachfrage gedeckt werden kann, unterstützt der WWF nachhaltige Wasserkraftprojekte an Zuflüssen des Mekong, an denen bereits Dämme bestehen. <br />&nbsp;</p>
<p>Vom Moratorium würden nebst den Riesenfischen im Mekong auch die 320 Millionen Menschen entlang des Mekongs in China, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam profitieren: Landwirtschaft und Fischerei sind von einer gesunden, fruchtbaren Flusslandschaft abhängig. </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Fisch und Fang</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 14:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bündner Jungjägerfeier in Thusis</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//buendner-jun-101651.html</link>
			<description>Das Amt für Jagd und Fischerei hatte am 4. Juni zusammen mit dem BKPJV zur Jungjägerfeier nach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">28.07.10 |</span> Organisiert hatte diese rundum gelungene Veranstaltung wiederum Noldi Tiri und seine wie immer hoch motivierten Helfer der Sektion Traversina. Nach Ansprachen von Regierungsrat Stefan Engler, Amtsvorsteher Dr. Georg Brosi und Zentralpräsident Beat Angerer, welcher die Jungjägerinnen zum Beitritt in den BKPJV ermunterte und herzlich willkommen hiess, war der ersehnte Augenblick gekommen.</p>
<p><br />Durch die neue Präsentation aller Jungjäger der betreffenden Region auf der Grossleinwand ging das ganze Prozedere zügiger vonstatten wie in den vergangenen Jahren. Zwar liess wie üblich die Disziplin während den Ansprachen zu wünschen übrig und das Outfit von manchem zukünftigem Nimrod entsprach nicht gerade demjenigen eines Jagd- und Naturmenschen. Sicher sind die Zeiten der «Jägergwändli» und Uniformen vorbei, doch sollte man einen Jäger eigentlich schon noch von einem Break-Dancer in Down-Town Chur und Zürich unterscheiden können. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da könnte sicher während der Ausbildung auch mal ein lenkendes Votum nicht schaden. Wir müssen ein modernes, aber auch klares Corporate Identity (CI) für uns Jäger genauso entwickeln, wie das die Sportclubs und andere Institutionen auch tun. Man soll sich auch mit seinem Äusseren irgendwie als Jäger resp. Naturmensch der Öffentlichkeit zeigen. Dazu brauchts kein «Jägerhäs» mehr. Es reichen auch gute Outdoor-Klamotten.</p>
<p><br />Das so nebenbei die Gedanken des Redaktors, der beileibe kein Verfechter des «German-Lodengreen» ist. Nach dem obligaten Gruppenfoto sorgte der Apéro für gute Stimmung und natürlich Vorfreude auf die kommende erste Jagd.</p>
<p><br />Peter Vonow (Text und Bilder)</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Sammelplatz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brevetierungsfeier der Aargauer Jungjägerinnen und Jungjäger</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//brevetierung-101650.html</link>
			<description>Am 30. Juni fand auf Schloss Habsburg die Brevetierungsfeier der diesjährigen Absolventinnen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">28.07.10 |</span> Anschliessend begrüsste der Präsident der Jägerprüfungskommission, Dr. jur. Peter Hilfiker, die zahlreich erschienenen Gäste, Jäger und Absolventinnen und Absolventen mit ihren Angehörigen. In seiner kurzen Ansprache wies er darauf hin, wie wichtig der Jägernachwuchs mit grossem Fachwissen ist. Ferner betonte Hilfiker, dass die Absolventinnen und Absolventen nun auch Vertreter der Jagd und Jäger sind, und damit einen wichtigen Auftrag und die Aufgabe haben, den Sinn und Zweck der Jagd und die Aufgaben der Jäger der nichtjagenden Bevölkerung klar zu machen, was nicht immer einfach ist.</p>
<p><br />Zu dieser gelungenen Feier erschienen Grossratspräsidentin Patricia Schreiber-Rebmann, Regierungsrat Peter C. Beyeler, Jagd- und Fischereiverwalter Dr. René Altermatt, Kantonsoberförster Heinz Kasper, vom SFJ, Dr. Dominik Thiel, der Präsident der Kantonalen Jagdexpertenkommission Walter Gassler, alle Mitglieder der Jägerprüfungskommission, Alfred Bühler, Christoph Fischer, René Schärli und Adrian Schlatter, vom AJV Vorstand waren anwesend der Präsident Erhard Huwyler sowie Jost Lehner, Otto Merki, Thomas Hüssy und Peter A. Widmer. Der VAJ war durch ihren Präsidenten Max Schmid vertreten, die Leiter der Jägerschulen Robert Bertschinger, Jägerschule Bertschinger, Raphael Schmid von der Schweizer Wildtierwarte, Rolf Suter von der Jägerschule Weierbach in Gränichen sowie Ulrich Gatschet, Präsident der Jagdschützen Suhr und Ausschussmitglied.</p>
<p><br />Dr. Peter Hilfiker übergab nach seiner kurzen Ansprache das Wort an Herrn Ulrich Gatschet, Präsident der Jagdschützen Suhr zu seinem Kurzreferat zum Thema «Der erste Schuss zählt», dem alle Anwesenden grosse Aufmerksamkeit schenkten. Zuerst gratulierte er den Kandidatinnen und Kandidaten für den Durchhaltewillen und den hohen Wissensstand, den sie sich während der Vorbereitungszeit angeeignet haben und zollte ihnen Respekt.</p>
<p><br />Einige Sätze aus dieser bedenkenswerten Ansprache seien hier zitiert: «Jagen heisst auch Verantwortung übernehmen. Vor allem Üben auf die schmerzunempfindliche Scheibe und nicht auf die Kreatur in freier Wildbahn, das heisst verantwortungsvolles Handeln. In der freien Wildbahn gibt es keinen Raum für Experimente, da muss alles zusammenpassen. Grund genug, mit der Waffe vertraut zu sein, um sie in allen Situationen sicher einzusetzen. Auf Grund meiner vorherigen Ausführungen sind wir deshalb bei den Jagdschützen Suhr dazu übergegangen, an unseren Schiesswettbewerben keine Probeschüsse mehr zuzulassen. Denn Probeschüsse habe ich im Revier ja auch nicht.»</p>
<p><br />Nach diesen Worten übergab Regierungsrat Peter C. Beyeler den 26 Absolventinnen und Absolventen, darunter vier Frauen, jedem einzeln den wohlverdienten Fähigkeitsausweis und gratulierte ihnen. Zuvor hielt Peter C. Beyeler noch eine kurze Rede, die einige Passagen enthielt, die eher zum Schmunzeln Anlass gaben. Er bemerkte unter anderem, dass er in seinem Amt, er ist der oberste Jäger im Kanton Aargau, sehr wenig bis fast nichts wegen Jagd und Jäger zu tun hat, was ja eher zugunsten der Aargauer Jagd und Jäger spricht.</p>
<p><br />Die glücklichen «Frischlinge», so nannte sie Ulrich Gatschet, die den ersehnten und wohlverdienten Fähigkeitsausweis erhielten, waren: Bloch Sabrina, Birr; Hindenlang Clerc Karin, Klingnau; Mutter Silvia, Kleindöttingen; Siegrist Sandra, Jonen; Andres Jörg, Oftringen; Baltisberger Rudolf, Strengelbach; Binder Philippe, Zofingen; Gerhard Robert, Brittnau; Häfliger Rolf, Oberentfelden; Heggli Guido, Abtwil; Heuscher Dieter, Unterkulm; Hohler Christian, Schupfart; Hunziker Mike, Schöftland; Juchli Egon, Lenzburg; Klemke Peter, Lenzburg; Klöti Markus, Brugg; Meier Karl, Wettingen; Müller Beat, Aettenschwil; Rocchinotti Robert, Hägglingen; Rossi Markus, Meisterschwanden; Schmid Urs, Ueken; Schori Peter, Rupperwil; Staub Reiner, Murgenthal; Stutz Christoph, Baden-Rütihof; Traufer Christof, Matten und Weber Stephan, Lenzburg.</p>
<p><br /><em>Josef Griffel (Text und Foto)</em></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Sammelplatz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Kreuz mit der neuen Tierschutzverordnung</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//das-kreuz-mi-101649.html</link>
			<description>Die neue Tierschutzverordnung ist mit teilweise einschneidenden Änderungen für die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">27.07.10 |</span> Die neue Tierschutzverordnung hat eine Handvoll von neuen Vorschriften für die praktische Fischereiausübung gebracht. Probleme im Vollzug, Verunsicherung und Diskussionen verursachen insbesondere die zahlreichen Ausnahmen und Auslegungsmöglichkeiten in Bezug auf die Widerhakenregelung und die Anlandepflicht. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Widerhaken-Dilemma </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor Jahrtausenden hat ein findiger Jäger und Sammler den Vorläufer des heutigen hochspezialisierten Angelhakens erfunden und ihn aus Holz, Knochen oder Horn geschnitzt. Und hat ihn selbstverständlich mit einem Widerhaken ausgestattet. Letzterer soll verhindern, dass sich ein Fisch allzu leicht vom Haken befreien kann. Diese Funktion übt er auch heute noch effizient aus. Wo ist aber der Haken an dieser an sich sinnvollen Sache, dass dieses kleine Häkchen am Haken per Bundesverordnung verboten wurde? </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn grundsätzlich macht es Sinn, dass ein Fisch, der einmal am Haken hängt, auch behändigt werden kann und nicht durch Rumzappeln vom Haken abfällt und somit unnötig gestresst wird. Auf Wahrnehmung, Stress oder Leiden bei Fischen wird an dieser Stelle nicht weiter eingetreten; dafür gibt es zahlreiche Untersuchungen. Es sei aber der Hinweis erlaubt, dass die teilweise nicht einmal bohnenkleinen Hirne von Fischen eindeutig weniger und andere Strukturen aufweisen als jene von Säugetieren, womit ein Wahrnehmungsvergleich im Massstab 1:1 von Fisch zu Mensch sicher nicht gegeben ist.</p>
<p><br /><strong>Was also ist schlecht am Widerhaken?</strong></p>
<p><br />Ein widerhakenbewehrter Haken fällt normalerweise nicht einfach so wieder aus dem Kiefer oder dem Rachen eines Fisches aus; er muss in der Regel mit erhöhtem Kraftaufwand entfernt werden. Kein Problem, wenn der Fisch entnommen wird – die Tötung erfolgt meist vor dem Hakenlösen. Anders sieht es aus, wenn der Fisch zurückzusetzen ist: Das Lösen von widerhakenbewehrten Haken gestaltet sich oft umständlicher als bei bartlosen Haken, und es entsteht fraglos eine kleinere oder grössere Verletzung an der Hakeneinstichstelle, wenn ein Widerhaken daraus entfernt werden muss. Ein Widerhakenverbot macht somit dann Sinn, wenn ein namhafter Teil der Fische wieder zurückgesetzt werden muss. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Fall tritt in der Regel dann ein, wenn ein Fischer an einem Gewässer fischt, welches einen namhaften Anteil an untermassigen Fischen aufweist oder aber der Fischer grundsätzlich vorhat, die meisten oder alle Fische wieder zurückzusetzen. Letzteres ist in der Schweiz bundesrechtlich verboten; ein Widerhakenverbot dient somit allein der Schonung temporär oder ständig geschützter Fische. Aus diesem Blickwinkel ist das Widerhakenverbot eine sehr sinnvolle und nachvollziehbare Regelung.</p>
<p><br />Bei einer Generalisierung ist sie allerdings zu hinterfragen, wie die folgenden Beispiele zeigen. Etwa wenn in einem Gewässer gefischt wird, in welchem nur massige Fische schwimmen oder nur Fische, welche keinen Schonvorschriften unterliegen. Diese dürfen dann ja alle entnommen werden. Wozu also den Widerhaken verbieten, wenn dieser dafür garantiert, dass weniger Fische unnötig vom Haken abfallen? Oder etwa bei der Tiefenwasserfischerei auf Trüschen, wo die Fische aus Dutzenden von Metern Wassertiefe heraufgeholt werden. Da macht es aufgrund des erheblichen Druckunterschieds kaum Sinn, auf den Widerhaken zu verzichten, damit kein unnötiger Fischverlust erfolgt, weil abgekommene Fische das wohl schlecht überleben. </p>
<p><br />Ähnliches gilt auch für die Hegenenfischerei im tiefen Wasser auf Saiblinge, Felchen und Egli. Oder etwa bei der Schleppfischerei, wo die Köder via seitliche Ausleger manchmal an 50 bis 100 Meter langer Schnur geschleppt werden. Bei den oft mehrfach springenden Seeforellen wird ein Fang zur Lotterie, weil ohne Widerhaken die Köder im Sprung noch viel einfacher abgeschüttelt werden können als es selbst mit Widerhaken oft genug passiert. Der Gesetzgeber anerkennt, dass in diesen Fällen der Widerhaken aus tierschützerischer Sicht auch positive Seiten hat und unnötige Belastungen der Fische vermeiden kann. Deshalb gibt es gesetzliche Ausnahmeregelungen vom generellen Widerhakenverbot für die Schleppfischerei, die Hegenenfischerei und wenn es «insgesamt die geringere Belastung darstellt». Rechtsstudium notwendig für die gesetzlichen Feinheiten Besonders die letzte Ausnahmeregelung sorgt regelmässig für Diskussionsstoff.</p>
<p><br />Weil die erlaubten Fangtechniken, die Artenzusammensetzung und vor allem die Schonvorschriften in den Kantonen und an einzelnen Gewässern unterschiedlich sind, trifft man je nach Gewässer immer wieder auf unterschiedliche Widerhakenregelungen. Verkompliziert wird die Situation noch dadurch, dass nicht sachkundige Fischer – die höchstens im Freiangelrecht oder mit Kurzzeitpatenten fischen können – grundsätzlich keine Widerhaken verwenden dürfen. Dies kann zu fast schon grotesken Beispielen führen: Fritz Müller ist im Besitze eines Zürcher Gästepatents und nimmt seinen nicht sachkundigen Freund mit auf den Greifensee zum Felchenfischen mit der Hegene.</p>
<p><br />Weil der Freund nun mit einer von Müllers Ruten und unter dessen Aufsicht fischt, darf er trotz fehlendem Sachkundeausweis widerhakenbewehrte Nymphenhaken verwenden. Die Felchen beissen sehr gut, doch beim Fanglimit von zehn Stück müssen die beiden den Fang einstellen, denn beim Fischen mit der Gästekarte darf nur das Fangkontingent des Patentinhabers ausgeschöpft werden. Der Freund beschliesst deshalb, für den nächsten Tag im Fischerladen eine Tageskarte für sich zu lösen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch aufgepasst: Müllers nicht sachkundiger Freund fischt mit einer Tageskarte nun auf eigene Verantwortung und steht nicht mehr unter der Aufsicht von Müller. Obwohl die beiden wie am Vortag gemeinsam vom selben Boot aus fischen, darf der Freund nun keine Widerhaken an der Hegene mehr verwenden, er hat dafür aber ein zusätzliches Fangkontingent für zehn Felchen… Wen wunderts, dass bei solchen juristischen Feinheiten selbst gestandene Fischer kapitulieren? </p>
<p><br /><strong>Sachkunde-Wirrwarr</strong> </p>
<p><br />Der Sachkunde-Nachweis (SaNa) für Fischer ist an sich eine sinnvolle Sache. Der Grundgedanke, dass Angler zur Erlangung einer Fischereiberechtigung mit den grundlegenden Ansprüchen und Funktionsweisen der Fische, ihres Lebensraums sowie der Fischereiausübung vertraut sein müssen, ist grundsätzlich ein Fortschritt. Leider wurde der gesetzliche Rahmen zur Sachkundeausbildung so vage umschrieben, dass nun theoretisch 26 verschiedene Kantonslösungen möglich sind. («Wer Fische fängt, muss einen Sachkundenachweis nach der Art. 5 a der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei erbringen.»), denn die nota bene nicht gesetzlich vorgeschriebenen SaNa-Standard-Anforderungen können von den Kantonen beliebig erweitert oder verschärft werden. Es wurde verpasst, landesweit einheitliche und verbindliche Anforderungen vorzuschreiben.</p>
<p><br />Es gibt heute zwar einen einheitlichen SaNa-Ausweis, der theoretisch von allen Kantonen anerkannt wird, doch eben nur theoretisch. Denn es herrscht eine Zweiklassengesellschaft unter den SaNa-Ausweisinhabern. Die Einführung der Sachkundepflicht hätte dazu geführt, dass innerhalb weniger Jahre mehr als 100 000 Fischer eine Sachkunde- Ausbildung und -prüfung hätten absolvieren müssen. Dies wäre logistisch nicht zu bewerkstelligen gewesen, weshalb in der Vollzugshilfe zur neuen Gesetzgebung eine pragmatische Lösung gefunden wurde: Den bisherigen Patentinhabern wurde der Sachkundeausweis im Sinne einer Übergangsregelung geschenkt. Der kleine, aber entscheidende Unterschied: Auf solchen SaNa-Ausweisen steht der Vermerk «Übergangsregelung ». Alles paletti!? </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weit gefehlt: Während die Mehrzahl der Kantone die pragmatische Übergangs-Lösung anerkennt, gibt es eine Handvoll, die nur SaNa-Ausweise akzeptieren, welche auf einer tatsächlich abgelegten Erfolgskontrolle basieren. «Übergangs-Regler» kriegen dort kein Fischerpatent. Der Föderalismus lässt grüssen! Man stelle sich vor, die Auto-Fahrausweise wären kantonsindividuell und würden nicht überall anerkannt… Kein Wunder, herrscht unter dem Fischervolk Verwirrung, umso mehr, als in den meisten Kantonen für den Bezug von Tageskarten kein Sachkundeausweis notwendig ist, in einigen wenigen jedoch schon.</p>
<p><br /><strong>Der Catch- &amp; Release-Gummiartikel</strong> </p>
<p><br />«Jetzt muss ich wegen dem Catch- &amp; Release-Verbot jeden gefangenen Fisch töten » ist eine weiterhin oft gehörte, entrüstete Äusserung am Wasser oder in Internetforen. Damit offenbaren zahlreiche Fischer, dass sie den Wortlaut der Tierschutzverordnung oder der Bundesfischereiverordnung nicht wirklich kennen.</p>
<p><br />Denn gesetzlich verboten ist lediglich das Angeln mit der Absicht, die Fische wieder freizulassen, sofern sie nicht von Gesetzes wegen geschont sind (Artikel 23, Absatz 1a der Tierschutzverordnung). Für die Behörden beginnt der Vollzug dieses Artikels in der Praxis bereits mit der Schwierigkeit, jemandem eine entsprechende Absicht überhaupt nachzuweisen.</p>
<p><br />Die Vollzugshilfe zur Tierschutzund Fischereiverordnung sowie die Erläuterungen dazu helfen dabei nicht wirklich – eher im Gegenteil, denn in begründeten Fällen sollen wertvolle Einzelfische aus ökologischen Gründen, etwa wichtige Laichtiere oder zufällig gefangene andere Fischarten, die nicht Zielfische sind, trotzdem legal zurückgesetzt werden dürfen.</p>
<p><br />In der Praxis wird eine Ahndung durch die Vollzugsorgane durch solche Ausnahmen sehr schwierig, da sich in den meisten Fällen ein Ausnahmegrund finden lässt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass in gewissen Karpfenfischer- Kreisen die gefangenen Fische alle wieder freigelassen werden. Weil Karpfen in hiesigen Gewässern aber meist nicht im Dutzend beissen, kann sich ein Fischer beim Zurücksetzen eines einzelnen Fisches im konkreten Fall wohl hinter einen Ausnahmeartikel retten. Worüber jedoch die meisten stolpern ist die Mode, die Fische vor dem Zurücksetzen zu fotografieren und zu wägen: Dies sind definitiv nachweisbare Handlungen, welche die Fische unnötig belasten. Damit wird neben dem absichtlichen Zurücksetzen gegen das Tierschutzgesetz verstossen, welches im Grundsatzartikel 4 vorschreibt, dass einem Tier nicht unnötig Leid zugefügt werden darf.</p>
<p><br />Doch damit wird ebenfalls klar: Der «Catch- &amp; Release»-Absatz in Artikel 23 der Tierschutzverordnung kann mit dem erwähnten Grundsatzartikel des Tierschutzgesetzes bereits ausreichend abgedeckt werden und ist daher eigentlich obsolet.</p>
<p><br /><strong>Weniger wäre mehr gewesen</strong></p>
<p><br />Die Liste der neuen Tierschutzvorschriften und der entsprechenden Ausnahmeregelungen ist noch deutlich länger. Sie soll und kann an dieser Stelle nicht abschliessend diskutiert werden. Nach zwei Jahren Praxis unter neuem Recht kann man sich des Eindruckes leider nicht erwehren, dass die Fischerei im Bereich des praktischen Tierschutzes auf Bundesebene überreglementiert und mit vielen Ausnahmeregelungen gleich wieder verwässert wurde, während bei der Ausbildungspflicht für die Fischenden zu wenige und vor allem keine einheitlichen Pflöcke eingeschlagen wurden. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die zum Wohle des Fisches gedachten Tierschutzbestimmungen verkommen ob der Detail-Reglementierung und Ausnahmebestimmungen für den Fischer leider zu einem Minenfeld und für die Vollzugsbehörden zu einem in der Praxis schwer umsetzbaren und kontrollierbaren Regelwerk.</p>
<p><br />ANDREAS HERTIG</p>]]></content:encoded>
			<category>Fisch und Fang</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sonderausstellung Steinbock im Nationalparkzentrum Zernez</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//sonderausste-101648.html</link>
			<description>Das Nationalparkzentrum in Zernez eröffnete am 14. Juli die Sonderausstellung «Der Steinbock – ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">27.07.10 |</span> Der Steinbock fasziniert den Menschen immer wieder von neuem. Ein Tier, das sein Leben ganzjährig auf über 2000 m über Meer verbringt, bei Sturm, Schnee und Lawinen; das mit scheinbarer Leichtigkeit die steilsten Felsklippen erklimmt und erhaben von oben auf seine heimlichen Bewunderer schaut. Da bleibt nur das Staunen – früher und heute. Um ein Haar wäre der Kanton Graubünden für immer seines Wappentiers verlustig gegangen. Nur mit einem Schelmenstück konnte die Art vor ihrem endgültigen Aussterben bewahrt werden. </p>
<p><br />Nach seiner Ausrottung im 17. Jahrhundert hat der Steinbock in unseren Bergen eine zweite Chance erhalten. Auf abenteuerlichen Wegen gelangten ab 1906 ein paar wenige Tiere aus dem königlichitalienischen Jagdrevier im Gran Paradiso in den Tierpark Peter und Paul in St. Gallen. Nach erfolgreicher Zucht wurden einige Tiere in verschiedenen Gebieten der Schweizer Alpen ausgewildert – 1920 auch im damals bereits bestehenden Nationalpark. Erheblich war damals die Angst, dass die wenigen Tiere wiederum spurlos verschwinden könnten, gewildert oder gestohlen. Doch das Experiment gelang, heute zählen wir in der Schweiz wiederum rund 15 000 Steinböcke.</p>
<p><br />Vielfalt der Wildziegen Die Ausstellung des Zoologischen Museums der Universität Zürich und des Bündner Naturmuseums ermöglicht einen umfassenden Einblick in die Biologie, die Ausrottung, die Wiederansiedlung, die Populationsgenetik und die Bestandesentwicklung des Alpensteinbocks.</p>
<p><br />Die heutige Vielfalt der Tierwelt entstand durch die Evolution über Jahrmillionen. Entsprechend kann man auch die Biologie des vom Zürcher Naturforscher Conrad Gessner vor über 400 Jahren als wunderlich und verwegen bezeichneten Tieres am besten mit einem Blick in die Vergangenheit verstehen. Die Zeitachse führt deshalb als roter Faden durch die Ausstellung, beginnend vor Jahrmillionen mit der Evolution der Hornträger, später der Wildziegen, über die Ausbreitung, Ausrottung und Wiedereinbürgerung des Alpensteinbocks. Sie endet mit der genetischen Struktur der heutigen Populationen, die alle von der genannten Restpopulation in Norditalien abstammen.</p>
<p><br />Begleitend eingefügt sind Themen wie die Variabilität der Hörner, Anpassungen an die Lebensweise unter extremen Umweltbedingungen, Kreuzungen zwischen Steinbockarten und mit Hausziegen. Doch die Ausstellung widmet sich nicht nur wissenschaftlichen Themen. Der Symbolik und dem gesellschaftlichen Stellenwert des Steinbocks wird ebenfalls Raum gegeben.</p>
<p><br />Die Sonderausstellung dauert vom 11. Juni 2010 bis 25.April 2011. Öffnungszeiten Nationalparkzentrum Zernez: Täglich von 8.30 bis 18 Uhr. Detaillierte Öffnungszeiten unter <a href="http://www.nationalpark.ch/" target="_blank" >www.nationalpark.ch</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Sammelplatz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hegen und Pflegen ist die Saat – Jagen die Ernte</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//hegen-und-pf-101647.html</link>
			<description>Die Jagdgesellschaft Altishofen (LU) machte mit diesem Leitsatz Öffentlichkeitsarbeit. 132...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">27.07.10 |</span> «Es ist Zufall, dass der Tag der Öffentlichkeitsarbeit, den wir ein Mal pro Jagdpachtperiode durchführen, mit dem UNO-Jahr der Biodiversität zusammenfällt. Das Wort bedeutet die Vielfalt des Lebens, will heissen der Ökosysteme, der Arten und der Gene. </p>
<p><br />Uns geht es um die Zusammenarbeit auf allen Stufen. Ein grosses Anliegen ist uns, der heranwachsenden Jugend die Zusammenhänge von Wild, Wald und Jagd aufzuzeigen und Verständnis zu wecken. Den Waldbesitzern und Landwirten wollen wir mit einem feinen Nachtessen und gemütlichem Beisammensein Dank sagen für die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Pachtperiode und Goodwill schaffen für die bereits begonnene», sagte Josef Kaufmann, Aktuar und PR-Verantwortlicher der JG Altishofen.</p>
<p><br />Bereits waren Schülerinnen und Schüler mit Lehr- und Begleitpersonen unterwegs. Obwohl das Wetter an diesem Freitagmorgen, 18. Juni, nicht einladend war, herrschte eine aufgeräumte Stimmung.</p>
<p><br />Viel Interessantes gab es zu sehen und zu hören. Der Inhalt des Lernwagens von Revierjagd Luzern mit Tierpräparaten gab besten Anschauungsunterricht. Wie gejagt wird und die Hunde als Jagdhelfer eingesetzt werden war ein weiteres Thema. Beim Ausarbeiten einer Schweissfährte nach Wildunfall staunten die Kinder.</p>
<p><br />Und nachdem auch die Wettbewerbsfragen gelöst waren – der Sieger/die Siegerin pro Klasse ist zu einem Jagdtag eingeladen – meinte Samuel (1. Klasse): «Am besten haben mir die Hunde gefallen. Vielleicht werde ich auch einmal Jäger». Jolande Hauri, Begleitperson bei den Kindergärtnern: «Ich bin erstaunt von der Arbeit mit den Hunden auf der Schweissfährte.</p>
<p><br />Auch beeindruckt mich die Ethik der Jäger im Umgang mit Wild beim Bejagen und bei der Hege. Die Organisation und Präsentation des Lernparcours ist hervorragend».</p>
<p><br />Das Revier Altishofen umfasst 835 ha, davon 320 ha Wald. Zwölf Jäger (10 Pächter, 1 Jagdaufseher, 1 Dauergast) üben das Weidwerk aus. Obmann ist Anton Hügi, Jagdleiter Peter Erni, Aktuar Josef Kaufmann, Jagdaufseher Franz Hodel.</p>
<p><br /><em>Bildbericht: Hermann Büttiker</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Sammelplatz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:32:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Noch kennt das Rotwild die Schliche seiner Jäger</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//noch-kennt-d-101646.html</link>
			<description>Das Rotwild im Werdenberg kommt buchstäblich «unter Beschuss». Die Jägervereinigung sucht nach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">27.07.10 |</span> «Das Rotwild kennt seine Jäger», sagte Bruno Hespeler, versierter Jagdexperte aus dem österreichischen Bad Bleiberg, vor versammelter Werdenberger Jägervereinigung kürzlich in Buchs. «Das ist eine hochsensible Wildart, die hat ein gutes Gedächtnis.» Also was ist zu tun? Hespeler sagt: «Jäger sind in erster Linier Heger». Aber auch: Jäger wollen einen dauerhaften Bestand.Aber braucht es ein buchhalterisches Gleichgewicht?</p>
<p><br />Rotwild besser verteilen Hespelers Theorie ist: Die Wilddichte ist relativ, sicher sei nur, dass das Rotwild zunehme. Hespeler weiss, dass steigende Schäden sinkender politischer Rückhalt bedeuten. Das Thema sei seit Jahrzehnten aktuell, die Esche ist stark betroffen, die Weisstanne auch, «aber das Waldbild im Ganzen ist gut», sagt Hespeler.</p>
<p><br />Er will das Rotwild deshalb besser verteilen, aber er habe kein sicheres Rezept, «denn gerade Rudeltiere lassen sich nicht so einfach umverteilen, aber in einer geschlossenen Waldstruktur leben kleinere Rudel.» Die Jagd schränke das Rotwild ein. </p>
<p><br />Auch kleine Ruhezonen nützlich Also sind temporäre Ruhezonen eine Lösung? Guido Ackermann, Leiter Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St.Gallen, könnte sich dies durchaus vorstellen, «aber wir müssen den Jagddruck in Randgebieten grundsätzlich verringern», und für Hespeler ist eine längere Jagdzeit nur kontraproduktiv.</p>
<p><br />Jäger sehen da aber ein Problem: Das Werdenberg habe kleine Jagdgebiete, und darin noch Ruhezonen einrichten? Obs denn grad 500 ha sein müssen? Hespeler verneint, es können auch 50 oder 100 sein, vielleicht ja gar über mehrere Jagdgebiete hinweg, «was dann ja auch grössere Ruhezonen geben würde.»</p>
<p><br /><strong>Flankierende Massnahmen erforderlich</strong></p>
<p><br />In Sachen Fütterung sind sich Hespeler und Ackermann fast einig. Der Jagdexeprte aus Österreich meint, Notfütterung sei wohl richtig, und der Amtsleiter aus der Schweiz möchte sie eigentlich ganz aufheben: «Im Sarganserland ist das so, und wir machen gute Erfahrungen.» Wildlebende Huftiere sollen grundsätzlich nicht gefüttert werden, so Hespeler. Für Ackermann braucht es aber zudem mehr: die Lebensraumaufwertung im Tal, eine Sanierung der Wildtierkorridore und gezielte Aufwertungsmassnahmen in Randgebieten.</p>
<p><br />Und dass eine gute Fütterung Waldschäden verhindere, «ist Humbug», sagt Hespeler, «höchste Schälschäden hat man in der Umgebung der Futterstellen festgestellt.»</p>
<p><br /><strong>Das Rotwild «täuschen»</strong></p>
<p><br />Kann die Jägerschaft das Problem lösen, bis es passt, fragt er sich. Es sei schwierig, eine Patentlösung gebe es keine. Aber er fordert von der Jägerschaft, dass sie Traditionen über Bord wirft, Bejagungen verändert, plant, wann wer wo ansitzt, und so das Rotwild durch Unregelmässigkeiten «täuscht», bei äsenden Rudeln zum Beispiel abseits stehende Tiere und bei ziehenden Rudeln die hinteren Tiere schiesst. Er weiss aber, dass der Jagddruck auch in Zukunft zunimmt.</p>
<p><br />Er ist aber der Ansicht, dass man in Randgebieten zurückhaltend sein, im Kerngebiet nach einer optimalen Strategie suchen sollte. Jäger sollten sein wie der Luchs: hinterlistig und jeden Tag woanders auf der Jagd… Und ein Trugschluss sei es auch, dass mehr Jäger noch mehr Wild schiessen würden.</p>
<p><br /><strong>Gute Lösung in Graubünden</strong> </p>
<p><br />Am Ende hatte niemand das Patentrezept, für Hannes Jenny vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei sind Wildruhezonen, Wildschutzgebiete, Wildasyle und Jagdbanngebiete eine gute Lösung.</p>
<p><br />Wald und Weide seien in der Schweiz frei zugänglich. «Dieses Recht kann im Kanton Graubünden durch Wildruhezonen, Naturschonzonen, Wald-Wild-Schongebiete etc. eingeschränkt werden, um Konflikte zwischen Mensch, Tier und Umwelt zu lösen», so Jenny. Wildschutzgebiete (auch als Wildasyle oder Jagdbanngebiete bezeichnet) dagegen seien von der Regierung festgelegte Gebiete mit totalem (allgemeine Wildschutzgebiete) oder partiellem (Hochjagdasyle, Hasenasyle etc.) Jagdverbot. «Sie sind ein wichtiges Mittel der Jagdplanung», so Jenny.</p>
<p><br /><em>Reto Neurauter (Text und Fotos)</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Sammelplatz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Jäger bliesen ins Horn, schossen und feierten</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//jaeger-blies-101645.html</link>
			<description>Eidgenössisches Bläserschiessen, Kantonales Jagdschiessen und 1. Kantonale Hegeschau: An allen drei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">27.07.10 |</span> Die KIGRO Grosswangen und das Schloss Wyher Ettiswil waren Treffpunkte der Jäger und Jagdfreunde. Gleich drei Anlässe brachten die Organisatoren unter dem Präsidium von Heinz Herzog unter einen (Jäger-)Hut. Die Jagdschützen Grosswangen, die Jagdhornbläser Hinterland und Revierjagd Luzern Sektion Hinterland taten sich zusammen und schnürten ein Multipack. Und die Organisation war hervorragend, trotz miserablen Wetters zu Beginn am Samstagmorgen. Das Kompliment kommt von Beat Bridel, Obmann der Jagdgesellschaft Adligenswil: «Der Anlass ist sehr gut organisiert.</p>
<p><br />Dazu trägt auch die optimal in die Landschaft eingebettete Schiessanlage bei. Man könnte es nicht besser machen». Er nahm gleich an beiden Wettbewerben teil, am Kantonalen Jagdschiessen und am Eidgenössischen Bläserschiessen.</p>
<p><br />Der erste Schuss zählt Das Programm des Kantonalen Jagdschiessens, das alle zwei Jahre zur Austragung gelangt und von einer andern Sektion von Revier Jagd Luzern durchgeführt wird, ist auf die Praxis ausgerichtet. Es gibt keine Probeschüsse und dies gibt es auch in der freien Wildbahn nicht. Der erste Schuss muss das angesprochene Tier zur Strecke bringen. Das haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewiesen.</p>
<p><br />Genau 50 liessen sich mit der Kugel vier Mal eine Zehn schreiben, Distanz 100 Meter auf Rehbock, Überläufer, Gämsbock und den sitzenden Fuchs. Auch das Programm mit Schrot war anspruchsvoll: Tontauben an- und abfliegend sechs Schuss, laufender Hase (dreiteilig) rechts und links je vier Schuss und Rollhase sechs Schuss. Mit 109 Punkten setzten sich Christian Rudin aus Zofingen und der Ettiswiler Pius Vonwyl an die Spitze der Rangliste. Sie verloren je einen Punkt.</p>
<p><br />Rudin liess beim Hasen von rechts kommend einen Punkt liegen, und Vonwyl kassierte neben drei Zehnern mit der Kugel eine Neun. Er war gleichzeitig verantwortlicher Schützenmeister im OK und wurde mit seinem Resultat kantonaler Jagdschützenmeister. Auf dem dritten Rang folgte der Buttisholzer Benno Kunz als Verantwortlicher für das Schiessen im Verband Revier Jagd Luzern. Überhaupt dominierten die Hinterländer das Geschehen, wie die Rangliste zeigt. Auch die Gruppenrangliste wird von der Jagdgesellschaft Grosswangen-Ost angeführt.</p>
<p><br /><strong>Das 20. Eidgenössische Bläserschiessen</strong></p>
<p><br />Am Samstagmittag wechselte das Programm. Das Eidgenössische Bläserschiessen begann. Die Wettvorträge Blasen wurden im Garten des Wasserschlosses Wyher ausgetragen. Die Bewertung erfolgte durch die drei Juroren Lars Magnus, Prof. Arnold Heidwolf und Lorenzo Civatti nach den Kriterien Notengerechtigkeit, Rhythmus, Tonreinheit und Gestaltung. «Man hört es nach den ersten vier Tönen bereits, wie der Vortrag zu bewerten ist. Das Niveau der Teilnehmenden ist recht hoch und hat sogar fast Profiqualität », bemerkte Civatti. Die höchsten Wertungspunkte erzielte der Willisauer René Wigger. Mit minimem Abstand folgte Hermann Studer jun., Escholzmatt, der vor zwei Jahren gewonnen hatte. Den dritten Platz belegte der Maienfelder Sascha Wenk.</p>
<p><br /><strong>Treffsichere Bläser</strong></p>
<p><br />Gleich neun Teilnehmer haben in drei Passen mit je fünf Schüssen mit der Kugelbüchse Distanz 100 Meter das Maximum von 150 Punkten erreicht. Die Zahl der Mouchen und das höhere Alter entschieden über die Rangierung.</p>
<p><br />Meister im Kugelschiessen wurde Franz Felder, Entlebuch, – wie schon vor zwei Jahren – vor Ruedi Komminoth, Bad-Ragaz, und Hubert Fischer, Grosswangen. Im Flintenschiessen auf den laufenden Hasen zeigte sich ein ähnliches Bild. In drei Passen à fünf Schuss waren drei Schützen gleichauf mit je 84 Punkten und alle drei wiesen gleich viele Volltreffer auf. Auch hier entschied das Alter. Zum Meister im Schrotschiessen wurde Ossy Just, Maienfeld, ausgerufen vor Pius Bättig, Ufhusen und Hermann Studer jun., Escholzmatt.</p>
<p><br />Gesamtsieger in allen drei Disziplinen – Blasen, Kugel- und Schrotschiessen – wurde Albert Winkler, Mastrils, vor Hermann Studer, Escholzmatt und Ruedi Komminoth, Bad-Ragaz. Der Gruppensieg ging an die «Sargansländer Jagdhornbläser». Auf Platz zwei etablierten sich die gastgebenden «Jagdhornbläser Luzerner Hinterland» 1 vor den «Berner Parforcehornbläsern».</p>
<p><br />Prächtiger Gabentempel Sowohl für die Teilnehmenden am Luzerner Kantonalen, als auch jenen am Eidgenössischen stand ein prächtiger Gabentempel zur Verfügung. Gar fertig montierte Hochsitze standen für Gruppenerste bereit. Statt Kranzabzeichen gab es am Kantonalen ein persönlich graviertes Sackmesser.</p>
<p><br /><strong>Positive Bilanz</strong></p>
<p><br />Beim Absenden am Sonntagabend, pünktlich zur festgesetzten Zeit, konnte OK-Präsident Heinz Herzog eine positive Bilanz ziehen. «Ich bin glücklich, dass wir diese beiden bedeutenden Anlässe unfallfrei und ohne jegliche Komplikationen durchführen konnten.» Er dankte der KIGRO Grosswangen für das grosszügige Überlassen des Areals, den Sponsoren, Gönnern und Jagdfreunden für die Unterstützung. Der grösste Dank ging an die rund 80 Mitarbeitenden für ihren beispielhaften Einsatz. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch Christian Schmassmann, Arlesheim, als Präsident der Jagdhornbläser Schweiz, fand nur lobende Worte für den Anlass. Der Marbacher Hans Lötscher, Bläserobmann von Revier Jagd Luzern, gab gleich einen praktischen Hinweis zur Pflege des Jagdhornblasens und sagte: «Wo das Handy nicht hinkommt, hört man das Jagdsignal.</p>
<p><br />Beim Erklingen von Jagdhörnern bleiben die Leute stehen und halten inne. Das sind gute Gründe, diese Jagdkultur zu pflegen».Abgerundet wurde die Veranstaltung mit der ersten kantonalen Hegeschau. Eine grosse Anzahl besonderer Trophäen wurden präsentiert, vom Perückenbock zum ungeraden Zehnender-Rehbock bis zum Ebersecker-Hirsch, dem die linke Stange abgeknickt war.</p>
<p><br />Dies regte zu angeregten Gesprächen unter den Nimroden und Besuchern an. Aber auch sonst war es ein Anlass zum Geniessen und zum Feiern unter Gleichgesinnten, wie Walter Steffen, Nottwil, Präsident von Revier Jagd Luzern, treffend bemerkte. «Das Schiessen gehört zum jagdlichen Handwerk und das Jagdhornblasen übt Brückenfunktion zwischen der Jägerschaft und der nichtjagenden Bevölkerung aus.»</p>
<p><br />Hermann Büttiker (Text und Fotos)</p>]]></content:encoded>
			<category>Sammelplatz</category>
			<category>Jagdschiessen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Auerhuhn im Toggenburg ist im Aufwind</title>
			<link>http://www.jagdnatur.ch/jagdampnatur/news/news-einzelansicht/article//das-auerhuhn-101644.html</link>
			<description>Die Auerwildbestände im Toggenburg sind an fünf beobachteten Standorten in den letzten sieben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_single_date">27.07.10 |</span> Man hat über die Raumplanung ihre Lebensraumgebiete ausgeschieden, versucht, die zunehmenden Störungen durch den Menschen abzuwenden oder zumindest einzudämmen. Bei der Waldnutzung sind vermehrt ihre Bedürfnisse mitberücksichtigt worden. Zuletzt hat auch der Bund offiziell die Erhaltung und Förderung der Auerhühner beschlossen.</p>
<p><br />Es konnten Waldreservate zur Förderung der Hühner ausgeschieden und die nötigen Massnahmen finanziell geregelt werden. Mit der Publikation des «Aktionsplans Auerhuhn Schweiz» im Jahre 2008 hat der Bund den Vollzugsbehörden entsprechende Hilfestellung geleistet. Im Kanton St. Gallen konnte er sich dabei auf bereits bestehende Datengrundlagen und Planungen stützen.</p>
<p><br />Forschung und Wissenschaft Wenn man ein Lebewesen schützen will, muss man seine Lebensweise und Bedürfnisse sowie die begleitenden Faktoren gut kennen. Die Wissenschaft hat sich daher seit über vierzig Jahren intensiv mit dieser Hühnerart befasst und ein reiches Wissensangebot erarbeitet.</p>
<p><br />Wer sich darin vertiefen wollte konnte dies tun. Segensreich ist der über Landesgrenzen hinweg bestehende Kontakt der Praktiker und Wissenschafter, welche sich des Hühnerschutzes annehmen, um Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen und das Interesse wach zu halten.</p>
<p><br /><strong>Monitoring</strong></p>
<p><br />Auerhühner sind scheue Tiere, welche nicht leicht beobachtet oder gar gezählt werden können. Und trotzdem möchte man ja wissen, ob die eingeleiteten oder bereits durchgeführten Massnahmen Erfolg gebracht haben. Der Bestand unse res ostschweizerischen Vorkommens muss nämlich wieder eine Grösse erreichen, welche sein langfristiges Überleben sicherstellt. Die wiederkehrenden Feldbegehungen konnten zwar einen Einblick in die Kleinpopulationen liefern, aber keine genauen Zahlen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Molekularbiologische Methoden ermöglichen heute genauere Populationsschätzungen mittels Analysen von z.B. gesammelten Kotproben. Im Kanton St.Gallen wurde eine solche Analyse durch die Eidg. Forschungsanstalt WSL/Birmensdorf in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei im Jahr 2003 durchgeführt. Auf diesem Hintergrund ist für das Teilgebiet Toggenburg (ohne Grabs-Wildhaus) eine weitere Analyse im Jahr 2008 erfolgt (Diplomarbeit von Urs Kormann), womit die uns interessierende Populationsentwicklung, aber auch weitere Fragen untersucht werden konnten. Das Resultat ist erfreulich.</p>
<p><br />Erfreuliche Stärkung der Bestände Der Bestand von fünf erfassten Kleinpopulationen ist vom Jahr 2003 mit 36 Hühnern auf 50 Hühner im Jahr 2008 angestiegen, was einer Zunahme von knapp 39% entspricht. Den Hauptteil lieferten die Vordere Höhe mit 14 und das Gebiet Regelstein mit 3 zusätzlichen Tieren, während auf der Schwägalp 2 und im Gebiet Tanzboden 1 Tier weniger erfasst wurden. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die starke Zunahme auf der Vorder Höhe ist im Zusammenhang mit dem sehr grossen Heidelbeerpotenzial und den getätigten Lebensraumverbesserungen sowie dem angrenzenden, unzugänglichen Selunwald erklärbar, wo Sturm und Käferbefall gute Aufzuchtgebiete geschaffen haben. Die Abnahme im Waldreservat Schwägalp, welches seit langer Zeit Aufwertungen erfuhr, ist enttäuschend und vermutlich auf den starken Prädatorendruck zurückzuführen. Wurde doch in den Jahren 2007 und 2008 je der Haupthahn Opfer des Fuchses, womit die Balz stark gestört wurde.</p>
<p><br />Nachweise in Ausserrhoden – Störungen auf Tanzboden Erfreulich ist, dass im benachbarten Kanton Appenzell-Ausserrhoden wieder Nachweise erbracht werden konnten, welche aber nicht in diese Untersuchung eingeflossen sind. Der Rückgang im Gebiet Tanzboden ist hingegen mit den enormen Störungen durch Skifahrer, Schneeschuhläufer und Biker sowie der Begrenztheit des potenziell optimalen Lebensraumes erklärbar. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist deshalb weiterhin unverständlich, dass die Rollenbergstrasse, welche als Walderschliessung vom Steintal zum Tanzboden führt, offiziell durch die Behörden in eine Bikestrecke umfunktioniert worden ist, obwohl das Gebiet rechtlich als Lebensraumkerngebiet ausgeschieden ist!</p>
<p><br /><strong>Ausblick</strong></p>
<p><br />Gesamthaft ist die Zunahme der erfassten Bestände sehr erfreulich, aber sie darf nicht dazu verleiten, mit den Bemühungen nachzulassen. Die Bestandesgrösse muss auf ein Mass angehoben werden können, welches auch starke Bestandesschwankungen überleben kann und Überschüsse produziert, um die Ausbreitung in ehemals besiedelte Gebiete und die Vernetzung auf der Landschaftsebene zu ermöglichen.</p>
<p><br />Gefordert ist an vorderster Front weiterhin der Forstdienst, welcher den Lebensraum optimal gestalten muss. Dann muss aber auch der Fuchs entsprechend reguliert werden, weil durch die Auflichtung des Waldes die Kleinsäuger und in der Folge die Fuchsbestände zunehmen.</p>
<p><br />Dass auch die Störungen minim gehalten werden sollen, liegt auf der Hand. Leider setzen die zuständigen Politiker und Beamten oft andere Prioritäten. Aus dieser Erkenntnis haben wir uns schon früh gegen die weitere Erschliessung der Hühnerlebensräume mit Strassen gewehrt und die Holznutzung z.B. mit Seilkran gefordert, obwohl die Subventionspraxis leider den Waldstrassenbau und damit die Störungen durch Sport und Erholung fördert!</p>
<p><br /><em>Autor: FRANZ RUDMANN, alt Kreisförster in Wattwil, ist Präsident der Interkantonalen Arbeitsgemeinschaft Raufusshühner IAR. </em><a href="http://www.auerhuhn-foerderung.ch/" target="_blank" ><em>www.auerhuhn-foerderung.ch</em></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Biologie und Jagdtechnik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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