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Sammelplatz, Hunde -

Erschwerte Schweisshundeprüfung beim «Silbernen Bruch»

Nach bestandener Prüfung.

Jakob Trümpi, stv. Landesobmann des Silbernen Bruchs.

23.09.09 | Seit Tagen hochsommerliche Temperaturen und auch in der Nacht kaum Abkühlung - das kann ja schön werden für die erschwerte Schweisshundeprüfung! Eine Kaltfront brachte dann aber in der Nacht vom Freitag auf den Sams tag den ersehnten Regen. Die Fährten wurden am Vortag mit dem Fährtenstock und 2 dl Schweiss auf noch trockenen Boden gelegt.


Die Regionalgruppe Ostschweiz der Schweizer Landesgruppe wählte als Austragungsort die Gemeindegebiete von Wattwil und Lichtensteig im Toggenburg SG. Die sanft anmutenden Hügelzüge des Voralpengebiets sind aber keinesfalls einfach für das Anlegen und Arbeiten der künstlichen Fährten, da die Anhöhen durchzogen sind von schroffen Steilhängen. 


Für das Fährtenlegen standen 20 Mann und eine Frau im Einsatz. Unter fachkundiger Anweisung durch den Prüfungsleiter Ruedi Hauser wurden die Zweiergruppen instruiert und mit Fährten stock und Material ausgerüstet. Es zeigte sich wiederum, wie aufwändig die Vorbereitung und Durchführung eines solchen Anlasses ist. Das Anlegen der künstlichen Fährten im Gelände war dann auch eine schweisstreibende Arbeit. Umso mehr genoss man danach die schöne Terrasse, und Speis und Trank im Hotel Churfirsten.


Als OK-Chef vor Ort sorgte Hansruedi Gygax, Lichtensteig, für einen reibungslosen Verlauf der Prüfung. Vorausgegangen war ein grosser Einsatz von der Planung bis zum Tag der Austragung.


Der Prüfungstag

Für die feinen Hundenasen war die feuchte Witterung sehr will kommen. Die zwölf Gespanne, die Helfer, Ordensbrüder und Gäste wurden mit Hörnerklang unserer Bläsergruppe begrüsst. Als Regionalobmann durfte ich mit einem Grusswort den Prüfungstag eröffnen. Vom Städtchen Lichtensteig überbrachte uns Ueli Schwarz Grüsse und stellte die Region vor. Auch für den offerierten Apéritif erhielt er Beifall. Die Anwesenheit vom Landesobmann-Stellvertreter. Jakob Trümpi, Ennenda, unter strich die Bedeutung, die der Orden, der «Silberne Bruch», der weidgerechten Nachsuche von  krankem Wild beimisst. Der erfahrene Prüfungsleiter, Ruedi Hauser, Schwanden übernahm dann das Kommando.  Durch Losentscheid wurden den Gespannen die Fährten zugeteilt. Die Zeitlimite für die Nachsuche betrug 90 Minuten. Das Zeichen für den Start wurde gegeben.


Mit tiefer Nase am langen Riemen sucht der Hund bei der Nach suche auf der Fährte. Von einer Anhöhe aus konnte die zurückgebliebene Zuschauerschar zwei Gespanne bei ihrer Arbeit verfolgen. Dann begann das Warten. Aber siehe da, nach 54 Minuten traf die KLM-Hündin «Bessy vom Mezzaselverwald» mit Daniel Witt wer aus Klosters ein. Danach kamen Ruedi Disch aus Schiers mit der Hündin Viona vom Justi hof, einem Epagneul français, und ebenfalls noch in der vorgegebenen Zeit Jonas Imboden aus St. Niklaus mit der Brandlbracke Gina. Den übrigen Gespannen hatte es zum Erfolg nicht gereicht, obwohl auch hier erfahrene Hundeführer mit guten Hunden ihr Glück versuchten. Einige hatten aber wirklich Pech. Ein Jura-Laufhund hat bis wenige Meter zur Decke gefunden. Einem BGS kreuzte ein anderes Gespann die Fährte. Somit gab es auch enttäuschte Gesichter, aber die Hunde waren alle zufrieden und bekamen zur Belohnung  eine Wurst. Die drei erfolgreichen Hundeführer konnten ein Diplom und ein Abzeichen entgegennehmen.


Auch die 37. Schweisshundeprüfung des «Silbernen Bruchs» kann man als Erfolg verbuchen und will als Beitrag für weidgerechtes Verhalten nach dem Schuss verstanden werden. Hansruedi Gygax, Ruedi Hauser und all den nicht genannten Helfern, Revierpächtern und Jagdhornbläsern ist an dieser Stelle herzlich zu danken.

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An dieser Stelle publizieren wir neu Nachrichten aus den Jagdvereinen als Ergänzung zum "Sammelplatz".

 

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Ausgabe 09/2010

 

 

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